Guter Wurf!

Nur aus präzise getrenntem Müll wird wieder hochwertiger Wertstoff

3. Mai 2021

Recycling ist für PreZero nicht nur Geschäftsmodell, sondern nachhaltige gesellschaftliche Vision. Aus diesem Grund beteiligen wir uns immer wieder an Aufklärungskampagnen für Verbraucher mit dem Ziel der optimalen Mülltrennung – ganz aktuell wieder bei der Initiative „Mülltrennung wirkt!“.

Mülltrennung wirkt – tatsächlich
Laut einer Berechnung des Öko-Instituts spart das Recycling von Verpackungen aus Gelben Sack beziehungsweise Gelber Tonne und Papiertonne sowie das Glasrecycling im Jahr insgesamt etwa 3,1 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente ein. Das entspricht den Emissionen einer Stadt in der Größe von Bonn im gleichen Zeitraum. Der Einsatz von Altpapier kommt der Umwelt ebenfalls zugute, denn der Produktionsprozess von Frischfaserpapier benötigt etwa dreimal so viel Energie und etwa fünfmal so viel Wasser wie die Produktion von Recyclingpapier.

Diese Zahlen sind lediglich eine kleine Auswahl unter vielen Fakten, die klar belegen: „Mülltrennung wirkt!“ bedeutet mehr als den Leitspruch einer Initiative, sondern nachweisliche Realität. Und Recycling gewinnt nicht nur wertvolle Materialien für den Produktionskreislauf zurück – es vermeidet auch häufig problematische, andere Methoden der Entsorgung. Wird Plastik in küstennahen Regionen einfach weggeworfen, ist das Problem „Mikroplastik im Ozean“ samt seiner verheerenden Folgen für Meerestiere quasi programmiert.

Dabei gilt: So bedeutend die Auswirkungen des Recyclings in der Konsequenz auch sind – ihr Erfolg beginnt bei jedem Einzelnen, bei der Mülltrennung im Haushalt. Und hier liegen noch erhebliche Potenziale.

Warum Müll oft noch nicht richtig getrennt wird
Europa als Kontinent und Deutschland im Besonderen gelten als Vorreiter auf dem Gebiet der Mülltrennung. Immerhin rund zwei Drittel der Deutschen geben beispielsweise an, ihren Müll korrekt zu trennen. In den USA liegt die Recyclingquote dagegen nur bei rund 25 %. Doch auch in Gelbem Sack und Gelber Tonne finden sich etwa 30 % nicht richtig entsorgter Abfälle.

Der am häufigsten genannte Grund, seinen Abfall nicht zu trennen, ist die Vermutung, dass dieser sowieso verbrannt wird (14 %). Ein weiterer Grund zur falschen Mülltrennung liegt in der Bequemlichkeit (knapp 10 %). Des Weiteren sind gut 8 % der befragten Personen der Ansicht, dass der Müll ins Ausland gehe und nicht recycelt werde. Um die Bekämpfung genau dieser Vorurteile geht es PreZero und den Dualen Systemen bei der aktuellen Kampagne „Mülltrennung wirkt!“.

Die Initiative „Mülltrennung wirkt“ – PreZero ist mit dabei
„Mülltrennung wirkt!“ ist eine Aktion der Dualen Systeme in Deutschland. Das Ziel der Initiative besteht zum einen darin, die Fehlwürfe in Gelben Säcken beziehungsweise Gelben Tonnen zu reduzieren und damit die Qualität der Sammlung zu verbessern.

„Um den Menschen das dazu notwendige Wissen zu vermitteln, setzt unsere Initiative auf Information und Aufklärung“, betont der Sprecher von „Mülltrennung wirkt“, Axel Subklew. Dabei unterstreicht er auch die Bedeutung branchenübergreifender Partnerschaften: „Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen der Kreislaufwirtschaft ist äußerst wichtig für uns. Denn wir verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Reduzierung von Restmüll in der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack bei gleichzeitiger Erhöhung des Anteils der Verpackungsmaterialien“, erklärt Subklew.

PreZero ist ein wichtiger Partner, um diese Botschaft ganz wörtlich auf die Straße zu bringen. Seit einigen Tagen rufen aufmerksamkeitsstarke Motive auf verschiedenen Sammelfahrzeugen des Recyclingspezialisten dazu auf, Verpackungen richtig zu entsorgen und so einen aktiven Beitrag zu Klima- und Ressourcenschutz zu leisten.

© Initiative „Mülltrennung wirkt“

Wie sich PreZero außerdem für eine bessere Mülltrennung engagiert
Dabei ist die Teilnahme bei „Mülltrennung wirkt!“ nicht der einzige Beitrag des Entsorgungsspezialisten der Schwarz Gruppe zur Verbraucheraufklärung. Auch mit der „geTon – Initiative Gelbe Tonne“ engagiert sich PreZero für den Umweltschutz. Ein Rückblick auf die Kampagne aus dem Jahr 2019: Gemeinsam machten GeTon und PreZero über knapp zwei Monate auf 20 verschiedenen Parkplätzen vor Filialen der Handelsketten Kaufland und Lidl Station, um die Kunden für das wichtige Thema Recycling zu sensibilisieren. Mit dabei: ein Entsorgungsfahrzeug von PreZero nebst Fahrer, das vor allem bei Vätern und ihren Söhnen für viel Interesse sorgte. Das zweite, wichtige Utensil der Kampagne: Passanten waren eingeladen, eine Runde „Trennory“ zu spielen. Beim interaktiven Memory-Spiel mit Bildern von unterschiedlichen Abfällen und Trennsystemen konnte jeder spielerisch sein Wissen testen und erweitern.

Mit der Botschaft „gut getrennt ist halb recycelt“ richten sich im Rahmen von „geTon“ auch Lehrfilme der Junior Uni Wuppertal als digitales Lehrangebot speziell an Kinder. „Ein Motto, dem auch wir bei PreZero uns ganz verschrieben haben“, sagt Thomas Kyriakis, Vorstand von PreZero – und betont die Bedeutung einer frühen Aufklärung zur richtigen Mülltrennung. Denn Abfall ist auch Wertstoff – und aus sortenreinem Plastik wird Rezyklat und letztlich wieder ein neues Produkt.

Dabei sind dies nur zwei Beispiele von Initiativen, mit denen sich PreZero für das Recycling engagiert. Entscheidend ist: Die Wiederverwertung von Wertstoffen ist ein ganzheitlicher Prozess – er funktioniert umso besser, je weniger Lücken er aufweist.