Menschen halten Weltkugel

Unsere Verantwortung

entlang der gesamten Lieferkette

Als international agierendes Entsorgungs- und Recyclingunternehmen setzen wir auf hohe Sozial- und Umweltstandards.

Im Zuge dessen erwarten wir von allen unseren Lieferanten, Dienstleistern und Partnern, dass diese Standards auch von ihnen eingehalten werden. Wir übernehmen sowohl die Verantwortung für Dienstleistungen in unserem eigenen Geschäftsbereich, als auch für unsere direkten Geschäftspartner, die Dienstleistungen für uns erbringen.

Derzeit arbeiten wir vertrauensvoll mit mehr als 60.000 Geschäftspartnern und Dienstleistern in mehr als 20  Ländern zusammen.

Unsere Position

Unser Ziel ist es, die menschenrechtliche Lage sowohl entlang der Lieferketten in Deutschland als auch weltweit zu verbessern und gleichzeitig Rechtssicherheit sowie faire Wettbewerbsbedingungen in den Wertschöpfungsketten zu gewährleisten.
 

Jedes Glied in der Wertschöpfungskette muss seiner Verantwortung gerecht werden und die Menschenrechte und Umwelt achten. Ein Verstoß darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Die Wettbewerbsbedingungen müssen im gesamten europäischen und internationalen Kontext fair ausgestaltet sein. Daher bedarf es Regelungen und Standards mit internationaler Verbindlichkeit. Verbindliche Regelungen müssen für alle Wertschöpfungsketten gleichermaßen anwendbar sein. 

Die Grenzen der Sorgfaltspflichten sollten immer die tatsächlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Einflussmöglichkeiten eines Unternehmens entlang der Liefer- und Wertschöpfungskette darstellen.

Grüne Waage

Gleichberechtigung

Bei der Einhaltung von Menschenrechten spielt Gleichberechtigung eine sehr große Rolle. Vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Behinderung, Frauen, Kinder, LGBTQIA+ (Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Trans*, Queer, Inter*, Asexuell und anderen Personen) oder ethnische und religiöse Minderheiten erfahren zunehmend Diskriminierung oder die Missachtung ihrer Menschenrechte.

Ein respektvoller Umgang miteinander ist unser oberstes Gebot. Daher ist es unsere Pflicht, alle Akteure

  • gleichberechtigt zu behandeln,
  • zu unterstützen und
  • fair zu entlohnen, sowie
  • Präventionsmaßnahmen zu ergreifen und
  • Situationen, die auf eine Diskriminierung hinweisen, umgehend zu unterbinden.
Grünes Büro

Arbeitsplatz

Wir setzen uns dafür ein, dass der Arbeitsplatz für alle Angestellten ein sicherer Ort ist. Deshalb fördern wir bei PreZero die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden. Das Treffen von Sicherheitsvorkehrungen ermöglicht hierbei ein sicheres Arbeiten, auch bei risikoreichen Tätigkeiten in unserem Unternehmen.

Themen rund um den Arbeitsplatz werden bei PreZero vom operativen Zentralbereich Health & Safety, in Abstimmung mit dem Personalbereich, gesteuert. So konnte beispielsweise bereits ein internationaler Unfallmeldeprozess aufgesetzt werden, der den Erfahrungsaustausch erlaubt und die Ableitung von präventiven Maßnahmen ermöglicht, um die Gesundheit unserer Kollegen im Feld sicherzustellen. Zusätzlich arbeiten wir in unseren Ländern an einem Programm zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz.

Grüne Kontaktperson

Kinder

Als Teil der vulnerablen Anspruchsgruppen stehen Kinder und Jugendliche für uns besonders im Fokus. Wir bieten jungen Erwachsenen vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten, einen sicheren Arbeitsplatz und Chancen auf eine Karriere bei PreZero.

Zum Schutz von Kindern und Jugendlichen beachten wir unter Anderem die Richtlinien der UN Kinderrechtskonvention und die ILO Kernarbeitsnormen und setzen uns zudem gegenüber unseren Vertragspartnern für die Abschaffung von Kinderarbeit ein.

Grüne Menschenkette

Mitarbeitende

Unsere Mitarbeitenden leisten einen großen Beitrag zum Wertstoffwandel.  Etwa 75% von ihnen sind im operativen Bereich tätig, zum Beispiel für die Sammlung, Sortierung und den Transport.

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Mitarbeitenden, indem wir ihnen Entwicklungsmöglichkeiten mit Recht auf Mitbestimmung, langfristige Perspektiven und eine attraktive Vergütung bieten. Zudem setzen wir uns für ein gesundes Arbeitsumfeld, die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben sowie ein wertschätzendes Miteinander und faires Recruiting ein.

Grünes Blatt

Umwelt

Auch die Umwelt stellt für uns eine wichtige Anspruchsgruppe dar, die es zu schützen gilt. Durch unsere Mitgliedschaft im UN Global Compact und die Berücksichtigung vieler Leitlinien, unter Anderem die des Minamata Übereinkommens, Stockholmer Übereinkommens, Basler Übereinkommens und des Pariser Klimaschutzabkommens, werden wir dieser Pflicht gerecht. 

Als Akteur in der Kreislaufwirtschaft können wir durch unsere eigenen Geschäftsaktivitäten bereits einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten und arbeiten stetig an deren Optimierung.

Unsere Geschäftsprinzipien

Wir engagieren uns für faire Geschäftspraktiken, Transparenz, gute Arbeits- und Lebensbedingungen, Menschenrechte sowie umweltschonendes Verhalten in unserer Wertschöpfungskette. 

Code of Conduct

Unser Verhaltenskodex für Geschäftspartner (Code of Conduct) legt fest, dass eine Zusammenarbeit nur unter Einhaltung von geltendem Recht sowie unter Berücksichtigung von internen Leitlinien und ethischen Grundsätzen erfolgen kann. Das heißt, wir setzen uns bei jedem unserer Geschäftspartner für die Einhaltung von Menschenrechten sowie Umweltstandards ein. 

Grundsatzerklärung für Menschenrechte

Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Stakeholdern arbeiten wir jeden Tag daran, Menschenrechte zu fördern – dafür engagieren wir uns insbesondere für faire Geschäftspraktiken sowie gute Arbeits- und Lebensbedingungen.

Auf Grundlage dessen haben alle Unternehmen der Schwarz Gruppe eine Grundsatzerklärung verfasst. Sie ergänzt bestehende Unternehmensgrundsätze sowie Richtlinien und betrifft die Auswirkungen unserer Tätigkeiten an allen Standorten und von allen Geschäftsbereichen weltweit.

UN Global Compact

„Verantwortliche Unternehmensführung ist für uns selbstverständlich“ - Aus diesem Grund sind wir als Teil der Schwarz Gruppe dem UN Global Compact beigetreten und bekennen uns damit zu den Prinzipien einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Unternehmensführung.

Gemeinsam mit tausenden Mitstreitern in Unternehmen und Organisationen aus über 160 Ländern setzen wir uns für die Menschen in unseren globalen Lieferketten, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie den Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen ein.

Weitere Informationen sowie die zehn Prinzipien des UN Global Compacts finden Sie hier: www.globalcompact.de

 

Unsere Lieferanten

In unseren Lieferketten gehen Rohstoffe, Materialien und Wertstoffe durch viele Hände. Unsere Aktivitäten beginnen oft dort, wo sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ihre Abfälle für den Transport bereitstellen. Um Kreisläufe zu schließen, arbeiten wir mit mehr als 60.000 Geschäftspartnern und Dienstleistern in mehr als 20 Ländern zusammen.

Die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards hat bei all unseren Aktivitäten oberste Priorität. Dies gilt für alle Dienstleister entlang unserer Wertschöpfungskette - auch für diejenigen mit denen wir keine direkten Geschäftsbeziehungen pflegen. Wir erwarten von allen beteiligten Akteuren, dass sie unsere hohen Standards einhalten und bedienen uns bei der Kontrolle unserer Vorgaben an einer Vielzahl von Instrumenten und Maßnahmen. Diese komplexe Aufgabe bauen wir zusammen mit den Bereichen Beschaffung, Vertrieb, Risk Management, CSR und Recht & Compliance systematisch und kontinuierlich aus.

Unsere Instrumente und Maßnahmen

 

1. Verpflichtende Nachhaltigkeits-Anforderungen

Unseren Verhaltenskodex – Code of Conduct geben wir an Vertragspartner weiter. Hier haben wir ethische, soziale und ökologische internationale Standards entlang der gesamten Lieferkette festgeschrieben.

2. Schulungen zu menschenrechtlichen und umweltrechtlichen Themen

Wir unterstützen unsere Geschäftspartner dabei, Risiken in ihrem Geschäftsbereich zu minimieren oder gar vorzubeugen. Eine wesentliche Maßnahme ist unsere Schulung für Geschäftspartner, die selbstverständlich auch zur Schulung der eigenen Mitarbeiter übernommen werden kann. 

Risikoanalyse

Potenzielle sowie reelle Risiken innerhalb unserer Lieferketten bewerten wir kontinuierlich. Diese können sozialer oder ökologischer Natur sein. Anhand von international anerkannten Richtlinien und Indizes beurteilen wir, in welchen Ländern die Gefahr einer Verletzung am größten ist. Unsere Risikoanalyse nutzt folgende Ressourcen als Einschätzungsgrundlage:

ILO Datenbank, Minderoo Stiftung, Global Slavery Index, Daten des U.S. Außenministeriums, globale UNICEF Datenbank, Index der geschlechtsspezifischen Ungleichheit (UN), ITUC globaler Rechtsindex, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), World Bank, Exiobase, World Input-Output Database (WIOD)

Unser Ziel ist es, Risiken für das Unternehmen systematisch zu erkennen, zu analysieren und zu bewerten. Aus den Ergebnissen leiten wir dann risikoorientierte Maßnahmen zur Prävention oder Reaktion ab.

Unser Beschwerdesystem

Allen Betroffenen stehen unsere Compliance-Meldewege zur Verfügung. Über das Beschwerdeverfahren können interne und externe Personen das Unternehmen auf menschenrechtliche oder umweltbezogene Risiken hinweisen. 

Probleme können so frühzeitig erkannt und gelöst werden, bevor Menschen oder die Umwelt tatsächlich zu Schaden kommen. Sollte es bereits zu einem Schaden gekommen sein, bietet das Beschwerdeverfahren Zugang zu angemessener Abhilfe.

Für uns gilt: Hinweise werden ernst genommen und ihnen wird nachgegangen.